Das Konsortium NFDI4DS (NFDI für Datenwissenschaften und Künstliche Intelligenz) setzt seine Arbeit in einer zweiten Förderphase fort. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli die Weiterförderung aller NFDI-Konsortien der zweiten Förderrunde beschlossen. Zeitgleich sicherte die GWK der gesamten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) eine langfristige Finanzierung für weitere zehn Jahre bis 2038 zu.
Die Forschung hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Datenwissenschaften und Künstliche Intelligenz sind heute zentrale Pfeiler der Wissenschaft. Die Arbeit mit komplexen Daten, Modellen und Code stellt jedoch hohe Anforderungen an Transparenz und Reproduzierbarkeit. Genau hier setzt NFDI4DS an: Wir bauen innovative Forschungsdateninfrastrukturen auf, die den gesamten Lebenszyklus dieser wissenschaftlichen Ressourcen abdecken.
„Wir freuen uns darauf, unsere Angebote für die Community weiter auszubauen. Das ist angesichts der massiven Veränderungen durch generative KI im gesamten Forschungsprozess wichtiger denn je.“ erläutert Sonja Schimmler, Sprecherin von NFDI4DS.
„Wir freuen uns darauf, mit NFDI zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Vor allem beim Thema KI eröffnet ein effektives Forschungsdatenmanagement riesige Chancen, die wir nutzen wollen.“ ergänzt York Sure-Vetter, Direktor des NFDI-Vereins, zur langfristigen Perspektive der NFDI.
NFDI4DS gratuliert den weiteren Konsortien zur erfolgreichen Weiterförderung: BERD@NFDI, DAPHNE4NFDI, FAIRmat, MaRDI, NFDI-MatWerk, NFDI4Earth, NFDI4Microbiota, PUNCH4NFDI, und Text+.
